Deutsche Juniorenmeisterschaften Brandenburg

Geschrieben von Henning. veröffentlicht in Allgemein, Nachrichten

RVL rudert zweimal knapp an Bronze vorbei
Dennoch große Zufriedenheit bei Trainer und Aktiven

Brandenburg /Leer. „Alle bis auf eines unserer Boote sind in ihren Wettbewerben unter die ersten Zehn gekommen,“ bilanzierte RVL-Vereinstrainer Peter Eiben nach der Rückkehr aus Brandenburg und war mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden. Er hatte wohl auch allen Grund dafür.

Das komplette RVL-Team: (von li. n. re.) Samuel Höing, Inke Buse, Lauritz Heinze, Leonie Heuer, Foelke Bockelmann, Friederike Canenbley und Silke Janssen

Das komplette RVL-Team: (von li. n. re.) Samuel Höing, Inke Buse, Lauritz Heinze, Leonie Heuer, Foelke Bockelmann, Friederike Canenbley und Silke Janssen

Silke Janssen kam zusammen mit ihrer Oldenburger Partnerin Nora Dirks den Medaillenrängen am nächsten. Die beiden Juniorinnen A konnten sich problemlos in ihrem Zweier-ohne schon im Vorlauf einen Halbfinalplatz sichern. Dort qualifizierten sie sich mit einem dritten Platz fürs A-Finale, lieferten ein aussichtsreiches Rennen und sahen sich aber letztlich mit gerade einmal 3 Sekunden Rückstand auf dem undankbaren vierten Platz. Schwerer einzuschätzen waren die Chancen der beiden Nordwestdeutschen im sog. zweiten Achter des Team NRW (Renngemeinschaft Leer / Oldenburg / Minden / Dorsten / Datteln / Osnabrück / Essen), da hier die Generalprobe auf der Internationalen Junioren Regatta in Hamburg im Juni wegen Sturm buchstäblich ins Wasser gefallen war. Trainer Tobias Rahenkamp aus Osnabrück sah sein Team im Bahnverteilungsrennen am Freitag nach einer durchaus ansprechenden Leistung auf Platz 4 von 5 Booten. Beim Finale fehlten dem Boot nach einem kampfbetonten Endspurt ganze 1,5 Sekunden für eine Bronzemedaille.

Unser Zweier-ohne mit den Juniorinnen A mit Friederike Canenbley und Foelke Bockelmann hatte nach einem vierten Vorlaufplatz den Hoffnungslauf zu bestreiten, um das Halbfinale zu erreichen. Hier bedeutete ein vierter Platz die schon erwartete Qualifikation für das B-Finale, das die beiden Leeraner Ruderinnen ebenso als Vierte beendeten. Dieser 10. Platz in der Gesamtkonkurrenz übertraf durchaus die Erwartungen an diese reine RVL-Kombination.

Bei den Junioren B führte für Samuel Höing im gesteuerten Leichtgewichts- Doppelvierer mit Emden (Veith Lelke, Class de Boer, Focko Kleingarn, Stm. Claas Buurman) der Weg nach einem 4. Platz im Vorlauf ebenfalls über den Hoffnungslauf ins Halbfinale. Hier hatte die ostfriesische Crew nach einem guten Start große Probleme mit dem Gegenwind und belegte den letzten Platz. Im B-Finale unter nahezu idealen Bedingungen schoben sie sich auf Platz 3 vor, was Platz 9 in der Gesamtkonkurrenz bedeutete.

Einen ähnlichen Verlauf nahm die Meisterschaft für Lauritz Heinze, der sich zuletzt in starker Form präsentiert hatte und auf dem Beetzsee im Doppelzweier mit seinem Osnabrücker Partner ebenfalls in den Hoffnungslauf musste und siegte, um dann im Halbfinale mit einem knappen vierten Platz den Einzug in das A-Finale zu verpassen.

Im B-Finale hatte diese Kombination keine Mühe, ihre Führung über die Strecke zu bringen, was immerhin Rang 7 bedeutete.

Leonie Heuer und Imke Buse trafen im gesteuerten Doppelvierer der Juniorinnen B auf einen sehr stark besetzten Vorlauf, den sie als viertes von vier Booten beendeten. Im Hoffnungslauf wurden sie im Endspurt vom dritten auf den vierten Platz verwiesen. Trotz eines guten Rennens, ihres besten in dieser Saison, blieb ihnen der Einzug ins Halbfinale damit verwehrt. „Auch wenn es für den RVL diesmal keine Medaillen gab, wir haben alles gegeben und das viele Training hat sich gelohnt“, resümierte Silke Janssen mit Blick auf die gesamte Mannschaft.

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